Duschtrennwand

Eine Duschabtrennung schützt die Privatsphäre und vor allem das Badezimmer vor Feuchtigkeit. Deshalb ist sie auch fast in jedem Bad anzutreffen – kaum eine Dusche kommt ohne eine seitliche Abtrennung aus.

Dafür werden verschiedene Materialien verwendet: Überwiegend werden Duschabtrennungen aus Kunststoff oder Glas hergestellt. Eine Ausnahme ist der Duschvorhang: Er bietet die preiswerteste Methode, hat aber gegenüber den fest installierten Systemen einige Nachteile.

Die Duschtrennwand

Duschtrennwand Navaa mit Lotuseffekt 60/12 - home deluxe
fest montierte Duschabtrennung
Bildquelle und Anbieter: Home deluxe *

Eine stabile Duschtrennwand, die bestenfalls aus Echtglas besteht, bringt schon wesentlich mehr Komfort ins Bad als die herkömmlichen Duschvorhänge. Der Aufbau ist zwar etwas aufwändiger, und preislich kann sie natürlich auch nicht mit dem Vorhang mithalten. Dafür ist die Nutzungsdauer wesentlich höher, und auch der Komfort ist fast nicht miteinander zu vergleichen.

Bei jedem Duschvorgang bildet sich jede Menge Wasserdampf (klar, fast jeder ist ja in Wirklichkeit ein „Warmduscher„), der immer zu einem feuchten Badezimmer führt, wenn kein ordentlicher Dampfabzug installiert ist. Nach dem Duschen wird dann das Badezimmer gelüftet und die Feuchtigkeit entweicht: Richtig trocken werden aber weder die Duschabtrennung noch der Duschvorhang.

Während man die Abtrennung, egal ob aus Kunststoff oder Glas, sehr schnell und bequem mit einem Abzieher polieren und trockenen kann, ist das beim Vorhang nur mit sehr viel Arbeit möglich und wird deshalb meistens unterlassen. Die Folge: Im Laufe der Zeit können sich Stockflecke oder fest anhaftende Rückstände von Seife auf der Oberfläche bilden, die kaum noch zu entfernen sind. Der Duschvorhang muß erneuert werden.

„Gut“, werden Sie denken, „dann kaufe ich eben einen neuen Vorhang und kann damit sogar das Design des Badezimmers ändern“. Das ist natürlich ein gutes Argument, nach dieser Devise habe ich auch einige Zeitlang geduscht. Ein weiterer Vorteil: Jedes Jahr zu Weihnachten lag ein neuer Duschvorhang auf dem Gabentisch, damit war die erste Geschenkidee schon gleich am Jahresanfang gefunden.

Irgend wann aber ging mir das ewige Gewurstel mit dem Vorhang auf die Nerven. Um vor Spritzwasser zu schützen, muß er möglichst so lang sein, daß er unten im Innern der Duschtasse hängt. Gas heißt, bevor „Wasser marsch“ losgehen konnte, mußte immer der Duschvorhang sorgfältig geschlossen werden. Wenn dann warmes Wasser aus der Dusche kam, hatte der Vorhang immer das Bestreben, mitzuduschen, und klebte ständig an meinem Körper. Beim Wegdrücken geriet er über den unteren Rand, und das Wasser lief am Vorhang nach unten aus der Dusche heraus.

Da hätte ich ihn mir in manchen Fällen ganz und gar sparen können!

Der Blickschutz der Duschtrennwand – notwendig oder übertrieben?

Manch einer fühlt sich unter der Dusche nur dann wohl, wenn er weiß, daß niemand ihn beobachten kann. Das ist nachzuvollziehen, wird aber meistens überbewertet. Wenn Sie nicht gerade ein Gemeinschaftsbad zu Hause haben, ist es doch so, daß immer nur einer aus dem Haushalt das Badezimmer „besetzt“. Schließlich kann man die Badezimmertür auch abschließen – wer soll jetzt noch beim Duschen zusehen?

Trotzdem bevorzugen viele Menschen eine Duschabtrennung, die entweder vollständig undurchsichtig ist oder wenigstens den Blick in die Duschkabine stark einschränkt und nur den groben Umriss des jeweiligen Nutzers der Dusche erkennen lässt.

Das ist bei den bunt bedruckten Duschvorhängen fast immer der Fall, aber auch stationäre Abtrennungen aus Kunststoff oder Echtglas werden oft blickdicht eingebaut. Von Vorteil sehe ich hier aber nur, daß damit ein schönes Design realisiert werden kann. Ob da einer durchblickt oder nicht – das ist mir egal, denn wenn ich alleine duschen möchte, schließe ich die Tür halt zu.

Duschkabinen komplett einrichten

Pendeltür Lavea 80x195cm Klarglas von homedeluxe
Pendeltüren haben die größte Öffnung
Bildquelle und Anbieter: Home deluxe *

Beim Anbau einer Duschtrennwand ergibt sich also im Vorfeld die Frage: Billig, so wie ein Duschvorhang, preisgünstig mit einer Duschabtrennung aus Kunststoff, oder massiv und lange haltbar wie die Abtrennung aus Glas?

Nun kommt als nächstes die Frage nach einem bestimmten Typ. Das fängt bei den Türen an (den Duschvorhang verlassen wir jetzt mal): Schiebetür, Falttür, Saloontür oder Eckeinstieg? Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, eine Duschkabine zu gestalten. Dazu kommen dann noch Komplettduschen, die rings umher geschlossen sind, die Spitze sind dann auch oben geschlossene Duschen mit Dampfgenerator, sogenannte Dampfduschen, oder vollkommen ausgestattete Duschtempel, bei denen es an keinem Detail mehr fehlt.

Sie sollten auch beim Einbau einer Duschabtrennung bedenken, daß es eine Investition ist, die möglichst lange Jahre Freude bereiten soll und nicht viel Aufwand mit der Pflege haben. Ich tendiere nach mehreren Experimenten zur Duschabtrennung aus Glas: Einmal ordentlich eingebaut, habt man damit eine lange Zeit seine Ruhe.

Wobei natürlich eine Duschabtrennung aus Kunststoff, oder sogar der Duschvorhang (da ist er schon wieder!) auch eine Berechtigung haben.

Duschkabinen komplett quadratisch

Duschkabinen und Duschabtrennungen werden überwiegend mit gleich langen Seiten eingebaut, also quadratisch. Das liegt vielleicht daran, daß sie somit zur Statur des Menschen paßt: Gleich breit in alle Richtungen, nur in der Höhe unterschiedlich! Rechteckige Duschen ermöglichen dagegen das Duschen zu zweit: Hier sind dann zwei quadratische Menschen nebeneinander tätig, und so sind dann auch die Maße der Duschkabine ausgelegt.

Ja, und es gibt auch diese runden und halbrunden Duschkabinen. Allerdings finde ich diese nur sinnvoll, wenn sehr wenig Platz im Badezimmer ist. Denn durch diese Form wird doch der ganze Raum, den die Dusche benötigt, nicht wirklich voll ausgenutzt.

Schiebetür oder Schwingtür?

Bei der Wahl der Tür können Sie aus verschiedenen Angeboten wählen. Die Schiebetür wird nach einer Seite geschoben und benötigt am wenigsten Platz, allerdings ist sie bei quadratischen Duschabtrennungen eher nicht so gut geeignet: Der Durchgang ist wegen der hinter einer Seitenwand geschobenen Tür oft ziemlich schmal.

Die Schwingtür wird nach beiden Seiten geöffnet und bietet dagegen den größten Durchgang. Allerdings sollten Sie bei dieser Variante auf eine hochwertige Ausführung achten: Eine Schwingtür wasserdicht zu verschließen ist nicht ganz einfach. Außerdem benötigt sie vor der Duschabtrennung auch einiges an Platz, für ganz kleine Bäder ist vielleicht die Schiebetür besser geeignet.

Daneben gibt es noch den Eckeinstieg. Auch hier ist das Prinzip ähnlich wie bei Schwing- und Schiebetüren.